Wie die Jungfrau zum Kinde

Wie kommt der Kerckenhof eigentlich zum Wein? Ganz einfach, wie so meist im Leben, durch „Zufall“.

Erst bucht vor einigen Jahren ein Winzer aus Guntersblum mit seiner Frau bei uns auf dem Hof ein Zimmer. Bei der Begrüßung war man sich gleich sympathisch und der Abend endete mit einer spontanen Weinprobe. Der Bezug zum Wein war hergestellt.

Zeitsprung. Als Kind in einem katholischen Elternhaus aufgewachsen wurde ich direkt nach meiner Kommunion Messdiener. Irgendwann steigst Du dann in der Hierarchie auf und wirst Gruppenleiter mit einer eigenen Messdienergruppe. In meiner Gruppe damals war auch „Martin“.

Viele, viele Jahre gehen ins Land. Mittlerweile betreiben meine Frau und ich den Kerckenhof und Martin ist seit einigen Monaten Pastor in Rheinberg. Unsere Wege haben sich nie ganz getrennt, allerdings kreuzten sie sich nun auf einmal wieder.

Und jetzt kommt es…während seiner Zeit als Pastor in Haltern war Martin gelegentlich auch Gastgeber für spannende Weinabende. Deshalb trauern im Münsterland nicht nur die „Schäfchen“, sondern auch die Weinliebhaber den letzten Jahren nach.

Vielleicht ist es Zufall, vielleicht ist es Fügung. Mit der „Italienischen Nacht auf dem Kerckenhof“ im Dezember beginnt gerade ein neues Kapitel der Freundschaft zwischen Martin und Michael.

 

 

 

 

 

 

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Boxtelerbahn

So langsam geht sie zu Ende – gemeint ist die Fahrrad-Saison 2016. Aber wie heißt es so schön…“Nach der Saison, ist vor der Saison“. Andrea und ich sitzen im Moment jede freie Minute auf dem Rad und halten Ausschau nach neuen interessanten Rad-Wegen für unsere Pensionsgäste 2017.

Unweigerlich stößt man so auf den Ausbau der alten „Boxtelerbahn-Strecke“ zur Fahrradroute. An einigen Stellen ist die neue Route noch in Bau oder gar unterbrochen. Das was fertig ist, ist aber jetzt schon wunderschön zu fahren.

Es bleibt also spannend – für unsere Übernachtungsgäste und auch so.

 

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Fluch und Segen

Wer seine Sache mit viel Herzblut betreibt, der erlebt hin und wieder auch Rückschläge. So geschehen heute Morgen.

Aber der Reihe nach…wenn Gäste über Hotel-Buchungsportale Zimmer reservieren, dann werden sie nach ihrer Reise gebeten, eine Bewertung abzugeben. Heute hatten wir wieder eine solche Bewertung und nun kann es jeder nachlesen – das“Betreiberehepaar ist sehr freundlich und hilfsbereit“.

Ebenfalls steht aber dort…“Das Frühstück ist etwas sparsam ausgefallen und hätte mit etwas Obst und Gemüse wie Tomaten oder Gurken aufgepeppt werden können.“

Jetzt fragen wir uns natürlich, warum spricht man denn dieses freundliche und hilfsbereite Ehepaar mal nicht an ? Die hätten das „sparsame“ Frühstück sicherlich und mit Leichtigkeit „aufpeppen“ können. Keine Frage.

Es ist aber scheinbar leichter, sich hinterher an den PC zu setzen und zu kritisieren, als während seines Urlaubs seine Wünsche zu äußern.

Wir bitten hiermit alle zukünftigen Gäste, sprecht ruhig mit uns, denn nur sprechenden Menschen kann geholfen werden.

In diesem Sinne…allen einen wunderschönen sonnigen Mai-Tag.

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Verliebte brauchen keinen Schreibtisch

Hin und wieder kommt es vor, dass Gäste einen Schreibtisch in unseren Zimmern vermissen. So auch heute. Was sagt man da ?

Als Andrea und ich überlegt haben, für wen soll unsere kleine Pension denn sein, da war ganz schnell klar: Für Paare (jeglichen Alters), die Ruhe suchen und Abstand vom Alltag.

Und so haben wir dann den Kerckenhof auch eingerichtet. Die Bäder, die Zimmer, den Frühstücksraum und den Garten. Immer noch optimieren wir und der Garten ist auch noch nicht ganz fertig. Aber eines ist klar…einen Schreibtisch wird es in unseren Zimmern nicht geben.

Liebe Gäste, lasst Eure Sorgen, Nöte und die Arbeit zu Hause. Wir empfehlen Euch lieber ein nettes Restaurant, eine romantische Fahrradroute oder zeigen Euch ein lauschiges Plätzchen.

Beziehungen müssen gepflegt werden und die Ehe ist wie ein Garten, da gibt es immer was zu tun. Deshalb hat unser Zimmer mit dem Namen „Froschteich“ keinen Fernseher und keines unserer Zimmer besitzt einen Schreibtisch.

 

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Tischlein deck Dich

Andrea und ich kommen gerade aus Mallorca. Drei Tage relaxen, Kraft schöpfen und Ideen sammeln.

Es ist immer höchst interessant für uns, selber einmal Gast in einem Hotel zu sein. Wir waren in einem recht großen Hotel im Osten von Mallorca. Ein Hauptgebäude, viele kleine Appartements drumherum, drei Pools und ein riesiger Speisesaal.

Frühstück und Abendessen gab es am Buffet. Gefühlt war immer einer von uns unterwegs um seinen Teller zu füllen. Die Geräuschkulisse empfanden Andrea und ich als unangenehm laut. Somit war bei den Mahlzeiten nicht an Ruhe und „Zeit für Zweisamkeit“ zu denken. Schade eigentlich.

Beim Beobachten des hektischen Treibens ist uns allerdings bewusst geworden, dass hier die Stärke kleinerer Hotels liegt. Mag sein, dass die Auswahl beim Frühstück nicht ganz so groß ist – aber dafür es ist ruhig, persönlich und individuell. Bei uns auf dem Kerckenhof gibt es das „Ei im Glas“, frisch zubereiteten Obstsalat, Brotaufstriche aus unserem Thermomix und auch selbst gebackenes Schwarzbrot. Und alles wird am Tisch serviert – so wie im Märchen der Gebrüder Grimm – dem „Tischlein deck Dich“.

Wie wäre es also mit einem „märchenhaften“ Frühstück ?!

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Die alte Backstube

Immer wieder sonntags öffnet sich auf unserem Kerckenhof die Türe der alten Backstube. Ganz erstaunt sind dann die Besucher, was sich hinter dieser alten grünen Türe verbirgt. Jahrzehntelang diente die Backstube nämlich als Lagerplatz für allerlei Gerümpel.

Seit einem halben Jahr nun ist „Jacob Baumann´s Backstube“ wieder zugänglich und auch zu besichtigen. Zahlreiche Gegenstände aus der längst vergangenen Zeit reihen sich um den 101 Jahre alten Backofen.

Wenn Ihr Zeit und Lust habt, dann sucht nach der grünen Tür und tretet ein. Zur Belohnung gibt es Wardter Geschichten und Dönekes.

Vielleicht bis irgendwann mal…

 

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Mai 2014

Liebe Leser unseres Blogs,

mittlerweile hat sich ordentlich was getan. Die hintere Fassade der Pension ist fertig. Der Biergarten ist hübsch bestuhlt und wird an sonnigen Tagen sehr gut angenommen.

Andrea backt und backt und die Gäste lieben ihre Torten und das selbst gebackene Schwarzbrot. Und weil die Nachfrage nach ihren Rezepten so groß ist, finden bei uns in regelmäßigen Abständen „Erlebnis-Koch-Abende“ mit dem Thermomix statt.

Ende des Jahres erweitern wir dann den Kerckenhof um einen Friseursalon. Die Pläne liegen der Stadt zur Genehmigung vor. Wir freuen uns riesig und sind mega-gespannt.

In diesem Sinne…

 

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